Kaninchen Unter den Kleinnagern, auf die bei den Haustieren oft die Wahl fällt, wenn die Haltung von Hund und Katze aus Platzgründen oder weil der Vermieter etwas dagegen hat ausgeschlossen sind, erobert das Zwergkaninchen sich mehr und mehr den ersten Platz.
Kaninchen sind dankbare und durchweg anspruchslose Hausgenossen. Meistens lassen sie sich sogar anfassen und streicheln und sind deshalb, wenn es um ein haustier für die Kinder geht, eine weit bessere Wahl als ein Hamster. Zudem werden Kaninchen sehr viel älter, bis zu zwölf Jahre. Natürlich sind sie sehr lauffreudig. Der Käfig für das Zwergkaninchen muss also ausreichend groß sein, und am besten gewährt man dem Tier regelmäßig Auslauf in der Wohnung. Dabei muss man das Kaninchen nur beaufsichtigen, damit es nichts mit seinen scharfen Zähnen beschädigt oder beim Anknabbern von Elektrokabeln selbst zu Schaden kommt. Zwergkaninchen werden meist sogar stubenrein. Die Streu im Käfig muss natürlich regelmäßig gewechselt werden. Im Käfig braucht das Kaninchen ein Haus, in dem es Unterschlupf findet. Für das Wasser gibt es Trinkflaschen, aus denen das Tier sich tropfenweise das frische Wasser holt. An Futter braucht ein Kaninchen neben frischem Sachen Heu und Trockenfutter. |